Urmöhren in Kokosmilch-Ingwer Soße mit Reisnudeln und Tempeh

Kokosmilch Ingwer vegan

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Dieses Rezept ist bei uns schon ein alter Klassiker. Wir machen das bestimmt seit Jahren immer mal wieder, weil es wirklich schnell und einfach geht. Außerdem passt das auch gut, wenn Gäste kommen, weil es irgendwie doch etwas Besonderes ist. Ich habe für mein Rezept Urmöhren aus dem Bioladen verwendet. Falls du keine Urmöhren findest, ist das nicht weiter schlimm und du kannst einfach normale Karotten aus dem Supermarkt oder Bioladen verwenden. Wenn du mehr zur Urmöhre erfahren möchtest, findest du im letzten Abschnitt mehr dazu.

Das Wichtigste bei diesem Rezept ist tatsächlich die Soße und die leichte Süße der Karotten. Den Orangensaft habe ich beispielsweise weg gelassen, weil mir Zitrusfrüchte nicht so gut tun. Es schmeckt mit dem Orangensaft natürlich nochmal etwas fruchtiger. Dafür habe ich mehr Ingwer verwendet, um einen schönen frischen und auch leicht zitronigen Geschmack zu erhalten. Das ist dann wahrscheinlich auch nicht jedermanns Sache, aber meiner Meinung nach, muss der Ingwer unbedingt rein! 🙂

Zutaten:

  • 1 kg Karotten oder Urmöhren
  • 200 g Zuckerschoten
  • 100 g Lauch
  • 200 g Tempeh
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 200 ml Brühe
  • 50 ml Orangensaft
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 5 EL Sojasoße
  • 2 EL Dattelsirup
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 2 TL Kokosöl

Zubereitung:

  1. Das Kokosöl in einem Topf erhitzen und den klein geschnittenen Zutaten Ingwer, Knoblauch, Zwiebeln und den Lauch dazu geben.
  2. Nach ca. 5 Minuten Kokosmilch, Brühe, Sojasoße, Dattelsirup, Salz, Currypulver, und Kurkuma hinzufügen. Das Ganze nun am besten für ca. 25-30 Minuten köcheln lassen. Im Anschluss gebt ihr noch den Orangensaft dazu.
  3. In der Zeit während die Soße am Kochen ist, könnt ihr schon mal die Karotten der Länge nach halbieren und die Zuckerschotten Dritteln. Das Gemüse gebt ihr nun in eine Auflaufform, in die auch gleich noch die Soße kommt. Am besten wählt ihr eine Auflaufform, die etwas höher ist, damit die Soße im Ofen nicht überkocht.
  4. Sobald die Soße fertig gekocht ist, mische ich noch die fein gehackte Petersilie hinein und gieße das Ganze langsam über das Gemüse in der Auflaufform.
  5. Nun alles gut mischen und für ca. 1 Stunde bei 180 ° C Unter- und Oberhitze in den Backofen. Das Gericht ist fertig, sobald die Karotten weich, aber trotz allem noch bissfest sind.
  6. Während das Karottengemüse nun im Ofen ist könnt ihr schon mal die Reisnudeln vorbereiten. Ich verwende beispielsweise diese Reisnudeln* – sie bestehen lediglich aus Reis und Wasser. Hier mag ich am liebsten etwas breitere Nudeln, weil man sie noch ein bisschen besser mit dem Stäbchen greifen kann 🙂 Ich koche die Nudeln einfach schon mal vor, weil danach eh die warme Soße darüber kommt.
  7. Tempeh kannst du kurz vor Schluss anbraten. Hast du das noch nie gemacht? Ich zeige dir hier in meinem Video wie das funktioniert – Tempeh – so einfach geht´s. Das ist wirklich kinderleicht! Übrigens verwende ich statt Tempeh aus Soja den Lupinen-Tempeh von Alberts*. Auf 200 g kommt man auf ungefähr 35-40 g Protein!

Urmöhren

Was sind eigentlich Urmöhren?

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich in einem Bio Bistro das erste Mal Urmöhren auf dem Teller hatte. Da dachte ich nur – wow cool, die sind ja lila, aber ist das irgendwas komisch Gezüchtetes? Karotten an sich isst der Mensch schon seit tausenden von Jahren. In der Steinzeit sollen wir diese als „wilde Möhre“ verzehrt haben, die wir auch heute noch in unseren Wiesen und Gärten finden. Übrigens sieht die Urmöhre auch in Salaten wirklich toll aus. Von außen wird sie von einem kräftigen Lila gezeichnet und innen strahlt sie in einem kräftigen Orange – wie unsere heutige Karotte eben.

Die Urmöhre enthält scheinbar auch viel mehr des wichtigen Beta-Carotins als die orangefarbene Karotte und wird übrigens gerne als „Purple Haze“ bezeichnet. Vom Geschmack her finde ich sie sogar etwas süßer als die „normalen“ Karotten, aber auch ein wenig erdiger. Die orangene Karotte, so wie sie uns heute geläufig ist, wurde erst im 19. Jahrhundert gezüchtet.

Hat dir das Rezept geschmeckt? Ich würde mich sehr freuen, wenn du beim Nachkochen ein Foto davon machst und mich auf Instagram markierst. Dort findest du mich als ailynmoser – Ich freue mich auf dein Ergebnis! 🙂

Bis bald,

Eure Ailyn


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