Wie vertrage ich Hülsenfrüchte besser?

Hülsenfrüchte

Wie kann man Bohnen, Linsen & Co. verdaulicher machen? In nächster Zeit möchte ich hier gerne typische Leser- und Patientenfragen in kleineren Beiträgen aufgreifen, die mir immer wieder gestellt werden. Gerne könnt ihr in den Kommentaren eure Frage stellen, dann werde ich diese gerne auch mal in einem Beitrag aufgreifen.

Hülsenfrüchte als pflanzliche Proteinbomben

Also zurück zu den Hülsenfrüchten. „Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen“, so lautet zumindest ein bekannter Spruch. Wenn man Bohnen beispielsweise zu kurz kocht oder falsch isst, dann kann es durchaus zu unangenehmen Blähungen oder einem ganz doofen Völlegefühl kommen. Veträglicher schmecken die kleinen Proteinbomben doch gleich besser! Trockene Hülsenfrüchte weicht man am besten am Abend zuvor über mindestens 8-12 Stunden in Wasser ein. Vor dem Kochen wird das Einweichwasser unbedingt abgeschüttet. Meistens werden Hülsenfrüchte dann für etwa 1-2 Stunden gekocht – rote Linsen sind beispielsweise ganz flott zubereitet, mit 15 Minuten Kochzeit. Sie müssen auch nicht eingeweicht, sondern nur gut ausgewaschen werden. Dafür eignet sich ein kleiner Teesieb.

Der Proteingehalt von Bohnen und Linsen ist wie schon erwähnt wirklich beachtlich. Hier eine kleine Übersicht, wie viel Protein auf 100 g getrocknete Bohnen/Linsen zusammenkommen:

  • Rote Linsen: ca. 27 g Protein
  • Berglinsen: ca. 25 g Protein
  • Belugalinsen: ca. 23 g Protein
  • Schwarze Bohnen: ca. 23 g Protein
  • Gelbe Erbsen: ca. 23 g Protein
  • Weiße Bohnen: ca. 21 g Protein
  • Kichererbsen: ca. 19 g Protein

Es gibt mittlerweile auch eine richtig tolle Auswahl an Linsen- und Bohnen-Spirelli (*Werbelink), die nicht erst eingeweicht werden müssen und vor hochwertigem Protein nur so strotzen. Diese esse ich sehr gerne mit Tomatensoße oder Spinat.

Anti-Bläh-Effekt durch Essen und Gewürze

Im Allgemeinen gilt beim Essen – Die Verdauung beginnt im Mund! So ist es tatsächlich wirklich sehr wichtig, dass wir unsere Speisen ausführlich kauen vor dem Herunterschlucken. Alles andere kann für den Verdauungstrakt zu viel Arbeit bedeuten und es kommt eventuell zu unangenehmen Blähungen.

Ich koche Linsen und Bohnen zudem immer mit Kreuzkümmel (*Werbelink) und Petersilie. Diese Kräuter und Gewürze wirken anti-blähend. Außerdem wirken auch Fenchel, Kümmel, Anis oder Ingwer gegen Blähungen bei Verdauungsschwierigkeiten. Die Verträglichkeit ist meist besser, wenn man Gerichte mit Bohnen oder Linsen mit wenigen anderen Lebensmitteln mischt. Das ist meist schonender für den Verdauungstrakt, als zehn verschiedene Gemüsesorten.

Generell ist ein gesunder Darmzustand natürlich wichtig! Besteht eine akute Dysbiose kann es durchaus sein, dass viele Lebensmittel einfach überhaupt nicht vertragen werden. Mehr zum Thema Darm findest du im Beitrag unten. Hier kommst du außerdem zu meiner Naturheilpraxis.

Folgt mir auch auf Instagram unter @ailynmoser um nichts zu verpassen. Dort poste ich täglich zum Thema Gesunde Ernährung, Rezepte, Selbstliebe & Co.

Ich wünsche euch noch einen tollen Tag und freue mich auf eure Fragen in den Kommentaren!

Bis bald,

Eure Ailyn

Darm & Darmflora – Ein paar Gedanken dazu

Ähnliche Beiträge

by
Vorherigen Post Nächster Beitrag

Comments

  1. Pingback: Rohkost am Abend verträglich für den Darm? - EatCareLive

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

4 shares