Der Säure-Basen-Haushalt ein Kurzüberblick

Säure Basen Haushalt

Unsere Ernährung ist das, was wir uns mehrmals täglich zuführen. Unsere Nahrung kann tatsächlich heilend wirken, wenn wir nur darauf achten, dass sie gesund ist. Zusammengefasst sollte unsere Ernährung in erster Linie vollwertig, basenüberschüssig und möglichst naturbelassen sein. Auch auf regionalen, saisonalen und biologischen Anbau sollte geachtet werden.

Heute möchte ich mich zusammen mit Sonja Schmitz-Harwardt dem Säure-Basen-Haushalt widmen. Dafür hat sich Sonja netterweise Zeit für ein Interview genommen, dass wir euch nicht vorenthalten möchten.

Interview zum Thema Säure-Basen-Haushalt

1. Liebe Sonja, vielen Dank dass du dir heute für mich und meine Leser Zeit nimmst. Da du quasi eine Expertin auf dem Gebiet „Säure-Basen-Balance“ bist und nicht nur Heilpraktikerin, sondern auch Dozentin für dieses Thema bist, wollen wir gerne mehr über dich erfahren. Bitte stelle dich doch einmal kurz vor.

Ich heiße Sonja Schmitz-Harwardt, bin Mutter von 4 Kindern und inzwischen Großmutter von 6 Enkelkindern. In meiner Praxis in Velbert im bergischen Land arbeite ich seit Jahren ganzheitlich und ein wichtiger Baustein gerade zu Beginn jeder Therapie ist die Säure-Basen-Regulation. Inzwischen befasse ich mich seit 30 Jahren mit diesem Thema und in dieser langen Zeit ist das Thema immer dringlicher geworden.

2. Was ist eigentlich der Säure-Basen-Haushalt und welche Konsequenzen hat ein gestörtes Säure-Basen-Verhältnis für den Körper?

Der Säure-Basen-Haushalt ist ein Begriff aus der Biochemie, wobei man Flüssigkeiten auf ihren pH-Wert messen kann. Der pH-Wert beschreibt den Anteil an Wasserstoffionen H+ Ionen in einer Flüssigkeit. Der Wert 7 ist neutral, das heißt dass sich gleich viel H+ Ionen und Hydroxid-Ionen in der Flüssigkeit, das ist bei Wasser der Fall, deshalb ist Wasser neutral. Befinden sich viele H+Ionen im Körper, bedarf es entsprechend viele Basen. Ist das Gleichgewicht gestört, muss der Körper durch Mineralstoffe neue Basenkapazität schaffen.

3. Gibt es eine Faustregel, wie wir uns merken können, welche Lebensmittel basisch und welche säurebildend sind? Sind säurebildende Lebensmittel per se schlecht?

Ja, eine Faustregel ist beispielsweise, dass Gemüse und Obst basisch sind und dass Fleisch und tierische Lebensmittel, sowie zuckerhaltige Lebensmittel, säurebildend sind. Kein Lebensmittel ist per se schlecht. Der Mensch kann alles essen – außer Glas und Nägel! Von daher geht es immer um das Gleichgewicht, um die Balance der Lebensmittel untereinander. Faustregel hierbei ist: 80% basisch und 20% säurebildend.

4. Ich höre häufig von Schulmedizinern, dass die Theorie über den Säure-Basen-Haushalt völliger Quatsch ist, da der Körper von alleine dafür sorgen würde, dass es nicht zu einer Übersäuerung kommt. Warum argumentiert die Schulmedizin so und welche Gegenargumente gibt es dazu?

Unser Blut ist basisch (pH 7,35 – 7,45). Im Blut befinden sich generell 20x mehr Basen als benötigt wird, so dass es in der Regel kein Problem ist, Säuren zu verstoffwechseln. Ein Problem wird es aber durch eine chronische Unterversorgung von Basen, wenn Mineralstoffe fehlen und der Körper auf die körpereigenen zurückgreifen muss, die sich z.B. in Knochen, Haut und Haarwurzeln befinden.

5. Gibt es mittlerweile eventuell Studien zum Thema Säure-Basen-Haushalt?

Ja, aber diese beziehen sich auf einzelne Fragen, wie z.B. wie wirkt Natriumbicarbonat auf die Leistungsfähigkeit oder wie basische Ernährung positiv auf Osteoporose wirkt – man kam zu unterschiedlichen Ergebnissen, hier wäre weitere Studien sicher für alle Skeptiker angebracht. Die Lobby entscheidet allerdings immer über Studienforschung, so dass es schwierig ist, denn an Gesundheit lässt dich nicht viel verdienen.

6. Das Basenfasten ist mittlerweile eine beliebte Methode geworden, um den Körper für einige Tage zu entlasten. Möchtest du uns gerne mal vorstellen, wie so ein „basischer Tag“ aussehen kann?

Ein basischer Tag beginnt idealerweise mit einem Frühstück, in dem beispielsweise ein Hirsebrei oder Buchweizenbrei mit Früchten, den man noch mit Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen oder süßen Mandeln verfeinern kann. Auch Amaranth oder Quinoa sind Getreidearten, die nicht sauer verstoffwechselt werden.

Mittags kann ein Salat mit Endivien, Rucola, Avocado, Olivenöl, Zitronensaft und einige Sesamkörner gegessen werden oder auch mit Quinoa gehaltvoller zubereitet werden kann.

Abends steht dann eine warme Gemüsemahlzeit auf dem Plan, die idealweise mit Kartoffeln serviert werden sollte.

7. Wie können wir mehr zu diesem Thema erfahren und welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es in diesem Bereich?

Ich bilde seit Jahren an der Isolde Richter Heilpraktikerschule in diesem Bereich aus. Hier bieten wir das Grundlagen-Seminar sowie ein Aufbau-Seminar und ein Seminar zum Thema „Mentales Entschlacken“, denn die Säure-Basen-Balance kann auch durch psychisches Ungleichgewicht beeinträchtigt werden. Diese Seminare werden als Webinare angeboten und sind für jeden Menschen, der sich für Gesundheit interessiert, konzipiert. Außerdem sind diese vor allem auch für Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen wertvoll.

Vielen lieben Dank an Sonja für das tolle und spannende Interview!

Hier erfahrt ihr mehr zu Sonja und ihrer Praxis: Naturheilpraxis Alles in Balance

Säure Basen Haushalt
Sonja Schmitz-Harwardt

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern auf der Website von der Isolde Richter Schule!

Bis bald,

Eure Ailyn


*Dieser Artikel enthält Werbung für die Isolde Richter Schule.

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